2. Mai 2018: Markus Orths liest aus «Max»

Markus Orths stud. Phil., Romanistik und Anglistik. Er lebt in Karlsruhe. Seine Romane wurden in 16 Sprachen übersetzt, „Das Zimmermädchen“ 2015 verfilmt. Er ist auch Autor von Hörspielen und Kinderbüchern.

Sechs  Frauen, sechs Leben, ein Jahrhundert – das Panorama einer wahnwitzigen Zeit. Und mittendrin: Max Ernst. Max kämpft – kämpft gegen die Verrücktheit einer Welt, die aus den Fugen gerät. Max flieht – flieht vor Menschen, die ihn nicht verstehen, vor dem wilhelminischen Vater, gegen den er rebelliert, später vor dem Nationalsozialismus. Max sucht – sucht die eine Frau, die er lieben kann, im wilden Paris der 20er-Jahre, während seines entbehrungsreichen Lebens auf der Flucht und im amerikanischen Exil.

Viele seiner Frauen und Freunde sind berühmte Menschen: Leonora Carrington, Peggy Guggenheim, Pablo Picasso, André Breton. Sie alle sind getrieben von ihrer Verzweiflung, ihrem Rausch und ihrer Lust. In jeder Zeile spürt man die Leidenschaft, mit der dieser Roman geschrieben wurde.

Datum, Zeit & Ort

Mittwoch, 2. Mai, 18:30
Aargauer Kunsthaus

18. März 2018: Literatur-Apéro: Ernst Strebel liest aus «Die Imaginären Bibliotheken»

© Yvonne Böhler

Ernst Strebel lebt in Kölliken, promovierte mit einer Dissertation über Deutsche Übersetzungen italienischer Lyrik des 20. Jahrhunderts. Er unterrichtete Italienisch an der alten Kantonsschule Aarau, veröffentlichte Gedichte, Prosatexte und Romane: «Das Kursbuch des Fahrtenschreibers» (2000), «Ein Letztes noch» (C. F. Meyer in Königsfelden; 2010).

 

Die Texte, von 1982 bis 1986 entstanden und in den letzten zwei Jahren überarbeitet, sind symmetrisch angeordnet, in fünf Teilen, mit unterschiedlichem Charakter, wie das klassische Drama. Die verschiedenen Orte der imaginären Bibliotheken laden Leserinnen und Leser ein zum Verweilen, den Schriftsteller zu begleiten und eine neue Sichtweise zu gewinnen. Bei der Anordnung der Texte spielen Assoziationen an den möglichen Verlauf einer Psychoanalyse eine Rolle. Die Aussenräume – die Bibliotheken – spiegeln Innenräume wider, Grunderfahrungen, die den Schriftsteller an den Schreibtisch trieben: surreale Befreiungsvisionen, der Umgang mit übermächtigen Autoritäten oder die Schlaflosigkeit.

Datum, Zeit & Ort

Sonntag, 18. März 2018, 11:00 Uhr
Aula Pestalozzischulhaus, Bahnhofstrasse 46, Aarau

Eintritt

Lesung inklusive Apero 18 Franken, Mitglieder, Schüler/innen, Lernende 12 Franken

Voverkauf

Buchhandlung Kronengasse, Aarau
062 824 18 44, info(at)kronengasse.ch

Oder info(at)literarischeaarau.ch

22. Februar 2018: Franz Hohler liest aus «Das Päckchen» -AUSVERKAUFT

Portrait von Franz Hohler
© Christian Altorfer

Bibliothekar Ernst lebt sein Leben in geregelten Bahnen. Bis ihn eines Tages der Hilferuf einer unbekannten Frau erreicht – sie vertraut ihm ein Päckchen an, darin ist eine verschollene Handschrift aus dem 8. Jahrhundert. Doch wieso gelangt das Buch auf seinem Weg durch die Jahrhunderte ausgerechnet zu ihm?

 

 

Und wer interessiert sich noch dafür und warum? Aus dem unauffälligen Bibliothekar wird ein Detektiv, der auch vor ungewöhnlichen Methoden nicht zurückschreckt, um dem Rätsel auf die Spur zu kommen.

Franz Hohler wurde 1943 in Biel geboren, er lebt heute in Zürich und gilt als einer der bedeutendsten Erzähler der Schweiz. Hohler ist mit vielen Preisen ausgezeichnet worden. Zu seinem neusten Roman schreibt die Hessische Allgemeine: «Es ist famos, welche Spannung Franz Hohler aufbaut, dies mit Witz, Dichte, ohne jede sprachliche Mode.»

Vor der Lesung offerieren wir Ihnen ein Glas Delinat Wein aus reicher Natur.

Datum, Zeit & Ort

Donnerstag, 22. Februar 2018, 20:00 Uhr
Café Littéraire, Stadtbibliothek Aarau

Eintritt

Lesung 18 Franken, Mitglieder, Schüler/innen, Lernende 12 Franken