18. Februar 2018: Literatur-Apéro: Urs Augstburger und Hendrix Ackle «Helvetia 2.0»

Urs AugstburgerHelvetia 2.0 – ein Heimatabend? Heimelige Super 8-Filme und unverwüstliche Volkslieder umrahmen die brisanten Texte aus Urs Augstburgers neuem Roman «Helvetia 2.0».

In der Nacht, als Radio-DJ A. Wegener seiner grossen Liebe begegnet, holt ihn
die Vergangenheit ein. Er wird entlassen, Zeuge eines Mordes und kurz darauf selbst verdächtigt. Er taucht unter. Peter Bender, ein Jugendfreund, kontaktiert ihn unerwartet. Steckt er hinter der Entlassung? Hinter dem Mord? Fatalerweise ist er mit der Frau befreundet, in die sich Wegener verliebt hat. Einst ging es um dieselben Träume und Hoffnungen, jetzt um Leben und Tod. Ein hochaktueller Thriller über die Wechselwirkung zwischen Rechtspopulismus und digitalem Medienwandel.

Datum, Zeit & Ort

Sonntag, 18. Februar 2018, 11:00 Uhr
Aula Pestalozzischulhaus, Bahnhofstrasse 46, Aarau

Eintritt

Lesung inklusive Apero 18 Franken, Mitglieder, Schüler/innen, Lernende 12 Franken

Voverkauf

Buchhandlung Kronengasse, Aarau
062 824 18 44, info(at)kronengasse.ch

Oder info(at)literarischeaarau.ch (nur Abholung an der Abendkasse)

24. Januar 2018: Christoph Ransmayr liest aus «Cox»

Portrait von Christoph Ransmayr
© Magdalena Weyrer

Der englische Uhrmacher und Automatenbauer Alister Cox folgt mit drei Begleitern einer Einladung des chinesischen Kaisers. In der Verbotenen Stadt und in der Sommerresidenz des Hofs soll er Uhren fertigen, welche die unterschiedlichsten Empfindungen der Zeit im Zustand bspw. der Angst, des Glücks, der Liebe oder des Todes messen können.

 

Christoph Ransmayr, 1954 in Oberösterreich geboren, studierte in Wien Philosophie und Ethnologie. Er zählt heute zu den wichtigsten deutschsprachigen Autoren unserer Zeit. Mit seinem Roman «Die letzte Welt», der, wie alle anderen auch, in mehr als 30 Sprachen übersetzt wurde, gelang ihm der Durchbruch.

Seit Jahrzehnten unternimmt er, der sich selbst als Halbnomade bezeichnet, ausgedehnte Reisen auf allen Kontinenten der Erde. Davon berichtet sein Buch «Atlas eines ängstlichen Mannes».

«Was für eine Kunst! Weltliteratur.» schreibt A. Platthaus in der FAZ.

Datum, Zeit & Ort
Mittwoch, 24. Januar 2018, 20:00 Uhr
Festsaal Hotel Kettenbrücke, Aarau

Eintritt
Lesung inklusive Apero 20 Franken, Mitglieder, Schüler/innen, Lernende 15 Franken

Voverkauf
Buchhandlung Kronengasse, Aarau
062 824 18 44, info(at)kronengasse.ch

Oder info(at)literarischeaarau.ch (nur Abholung an der Abendkasse)

Diese Veranstaltung wird ermöglicht dank dem Sponsoring von Hotel Kettenbrücke Aarau und BDO Schweiz Standort Aarau.

 

14. Januar 2018: Literatur-Apéro: Annette Hug liest aus «Wilhelm Tell in Manila»

Portrait von Annette Hug
© Florian Bachmann

Die in Zürich lebende Autorin Annette Hug, geboren 1970, hat in Zürich und Manila Geschichte und Women and Development Studies studiert. Bis vor einigen Jahren arbeitete sie als Gewerkschaftssekretärin, Dozentin und Journalistin.

 

 

 

In ihrem dritten Roman «Wilhelm Tell in Manila», für den sie den Schweizer Literaturpreis 2017 erhielt, spiegelt sich ihre Faszination für politischen Aktivismus, für aufständische Bewegungen. Im Zentrum des Buches steht die Übersetzung des Schweizer Nationalmythos «Wilhelm Tell» vom Deutschen ins Tagalog durch den Philippinischen Nationalhelden José Rizal: der erste philippinische Arzt, der den grauen Star operieren konnte, der Bücher schrieb, die in seiner Heimat verboten waren und der schließlich als vermeintlicher Revolutionär zum Tode verurteilt wurde.

Bereits erschienen sind 2008 «Lady Berta» und 2010 «In Zelenys Zimmer».

Datum, Zeit & Ort
Sonntag, 14 Januar 2018, 11:00 Uhr
Aula Pestalozzischulhaus, Bahnhofstrasse 46, Aarau

Eintritt
Lesung inklusive Apero 18 Franken, Mitglieder, Schüler/innen, Lernende 12 Franken

Voverkauf
Buchhandlung Kronengasse, Aarau
062 824 18 44, info(at)kronengasse.ch

Oder info(at)literarischeaarau.ch (nur Abholung an der Abendkasse)

19. Oktober 2017: Sacha Batthyany liest aus «Und was hat das mit mir zu tun?»

Sacha Batthyany ist Zeitungskorrespondent in Washington, Dozent an der Journalistenschule MAZ und Schriftsteller. Bei der «die literarische aarau» liest er aus seinem 2016 erschienenen Roman «Und was hat das mit mir zu tun».

 

 

«Was hast du denn für eine Familie?» Diese Frage führt mitten in die Geschichte der Familie des Autors. In den letzten Tagen des 2. Weltkriegs, während eines rauschenden Fests, wurden 180 Juden erschossen. Gastgeberin war Fürstin Margit von Batthyány-Thyssen, reiche Stahlerbin und Grosstante von Sacha Batthyany. Er begann zu recherchieren, stiess aber nur auf Verschwiegenheit und Vergessen. Er findet keine Ruhe und schildert, wie er seine Nachforschungen, die ihn um die halbe Welt führen, anstellt. Er stösst dabei auf ein erschütterndes Geheimnis und versucht, die eigene Verantwortung zu ergründen. Es ist eine Spurensuche in die Vergangenheit – aber auch ins Innere des Autors.

Sacha Batthyany, 1973 in Liestal geboren, studierte Soziologie in Zürich und Madrid. Nach seinem Studium war er Redakteur bei der NZZ und beim Tagesanzeiger. Seit 2015 schreibt er in Washington als Korrespondent für die Süddeutsche Zeitung, Das Magazin und den Tagesanzeiger. 2016 erschien sein erster Roman «Und was hat das mit mir zu tun» – nominiert für den Schweizer Buchpreis und in der Kategorie «bestes Debüt» des Österreichischen Buchpreises.

Datum, Ort & Zeit
19. Oktober 2017, Stadtbibliothek Aarau, 20:00 Uhr

Eintrittspreis
15 Franken / Mitglieder und Studierende 10 Franken

Vorverkauf
Buchhandlung Kronengasse, Kronengasse 9, Aarau.
Tel.: 062 824 18 44 / E-Mail: info(at)kronengasse.ch

Oder info(at)literarischeaarau.ch (Abholung an der Abendkasse