22. Februar 2018: Franz Hohler liest aus «Das Päckchen»

Portrait von Franz Hohler
© Christian Altorfer

Bibliothekar Ernst lebt sein Leben in geregelten Bahnen. Bis ihn eines Tages der Hilferuf einer unbekannten Frau erreicht – sie vertraut ihm ein Päckchen an, darin ist eine verschollene Handschrift aus dem 8. Jahrhundert. Doch wieso gelangt das Buch auf seinem Weg durch die Jahrhunderte ausgerechnet zu ihm?

 

 

Und wer interessiert sich noch dafür und warum? Aus dem unauffälligen Bibliothekar wird ein Detektiv, der auch vor ungewöhnlichen Methoden nicht zurückschreckt, um dem Rätsel auf die Spur zu kommen.

Franz Hohler wurde 1943 in Biel geboren, er lebt heute in Zürich und gilt als einer der bedeutendsten Erzähler der Schweiz. Hohler ist mit vielen Preisen ausgezeichnet worden. Zu seinem neusten Roman schreibt die Hessische Allgemeine: «Es ist famos, welche Spannung Franz Hohler aufbaut, dies mit Witz, Dichte, ohne jede sprachliche Mode.»

Vor der Lesung offerieren wir Ihnen ein Glas Delinat Wein aus reicher Natur.

Datum, Zeit & Ort
Donnerstag, 22. Februar 2018, 20:00 Uhr
Café Littéraire, Stadtbibliothek Aarau

Eintritt
Lesung 18 Franken, Mitglieder, Schüler/innen, Lernende 12 Franken

Voverkauf
Buchhandlung Kronengasse, Aarau
062 824 18 44, info(at)kronengasse.ch

Oder info(at)literarischeaarau.ch (nur Abholung an der Abendkasse)

24. Januar 2018: Christoph Ransmayr liest aus «Cox»

Portrait von Christoph Ransmayr
© Magdalena Weyrer

Der englische Uhrmacher und Automatenbauer Alister Cox folgt mit drei Begleitern einer Einladung des chinesischen Kaisers. In der Verbotenen Stadt und in der Sommerresidenz des Hofs soll er Uhren fertigen, welche die unterschiedlichsten Empfindungen der Zeit im Zustand bspw. der Angst, des Glücks, der Liebe oder des Todes messen können.

 

Christoph Ransmayr, 1954 in Oberösterreich geboren, studierte in Wien Philosophie und Ethnologie. Er zählt heute zu den wichtigsten deutschsprachigen Autoren unserer Zeit. Mit seinem Roman «Die letzte Welt», der, wie alle anderen auch, in mehr als 30 Sprachen übersetzt wurde, gelang ihm der Durchbruch.

Seit Jahrzehnten unternimmt er, der sich selbst als Halbnomade bezeichnet, ausgedehnte Reisen auf allen Kontinenten der Erde. Davon berichtet sein Buch «Atlas eines ängstlichen Mannes».

«Was für eine Kunst! Weltliteratur.» schreibt A. Platthaus in der FAZ.

Datum, Zeit & Ort
Mittwoch, 24. Januar 2018, 20:00 Uhr
Festsaal Hotel Kettenbrücke, Aarau

Eintritt
Lesung inklusive Apero 20 Franken, Mitglieder, Schüler/innen, Lernende 15 Franken

Voverkauf
Buchhandlung Kronengasse, Aarau
062 824 18 44, info(at)kronengasse.ch

Oder info(at)literarischeaarau.ch (nur Abholung an der Abendkasse)

Diese Veranstaltung wird ermöglicht dank dem Sponsoring von Hotel Kettenbrücke Aarau und BDO Schweiz Standort Aarau.

 

14. Januar 2018: Annette Hug liest aus «Wilhelm Tell in Manila»

Portrait von Annette Hug
© FlorianBachmann

Die in Zürich lebende Autorin Anette Hug, geboren 1970, hat in Zürich und Manila Geschichte und Women and Development Studies studiert. Bis vor einigen Jahren arbeitete sie als Gewerkschaftssekretärin, Dozentin und Journalistin.

 

 

 

In ihrem dritten Roman «Wilhelm Tell in Manila», für den sie den Schweizer Literaturpreis 2017 erhielt, spiegelt sich ihre Faszination für politischen Aktivismus, für aufständische Bewegungen. Im Zentrum des Buches steht die Übersetzung des Schweizer Nationalmythos «Wilhelm Tell» vom Deutschen ins Tagalog durch den Philippinischen Nationalhelden José Rizal: der erste philippinische Arzt, der den grauen Star operieren konnte, der Bücher schrieb, die in seiner Heimat verboten waren und der schließlich als vermeintlicher Revolutionär zum Tode verurteilt wurde.

Bereits erschienen sind 2008 «Lady Berta» und 2010 «In Zelenys Zimmer».

Datum, Zeit & Ort
Sonntag, 14 Januar 2018, 11:00 Uhr
Aula Pestalozzischulhaus, Bahnhofstrasse 46, Aarau

Eintritt
Lesung inklusive Apero 18 Franken, Mitglieder, Schüler/innen, Lernende 12 Franken

Voverkauf
Buchhandlung Kronengasse, Aarau
062 824 18 44, info(at)kronengasse.ch

Oder info(at)literarischeaarau.ch (nur Abholung an der Abendkasse)

19. Oktober 2017: Sacha Batthyany liest aus «Und was hat das mit mir zu tun?»

Sacha Batthyany ist Zeitungskorrespondent in Washington, Dozent an der Journalistenschule MAZ und Schriftsteller. Bei der «die literarische aarau» liest er aus seinem 2016 erschienenen Roman «Und was hat das mit mir zu tun».

 

 

«Was hast du denn für eine Familie?» Diese Frage führt mitten in die Geschichte der Familie des Autors. In den letzten Tagen des 2. Weltkriegs, während eines rauschenden Fests, wurden 180 Juden erschossen. Gastgeberin war Fürstin Margit von Batthyány-Thyssen, reiche Stahlerbin und Grosstante von Sacha Batthyany. Er begann zu recherchieren, stiess aber nur auf Verschwiegenheit und Vergessen. Er findet keine Ruhe und schildert, wie er seine Nachforschungen, die ihn um die halbe Welt führen, anstellt. Er stösst dabei auf ein erschütterndes Geheimnis und versucht, die eigene Verantwortung zu ergründen. Es ist eine Spurensuche in die Vergangenheit – aber auch ins Innere des Autors.

Sacha Batthyany, 1973 in Liestal geboren, studierte Soziologie in Zürich und Madrid. Nach seinem Studium war er Redakteur bei der NZZ und beim Tagesanzeiger. Seit 2015 schreibt er in Washington als Korrespondent für die Süddeutsche Zeitung, Das Magazin und den Tagesanzeiger. 2016 erschien sein erster Roman «Und was hat das mit mir zu tun» – nominiert für den Schweizer Buchpreis und in der Kategorie «bestes Debüt» des Österreichischen Buchpreises.

Datum, Ort & Zeit
19. Oktober 2017, Stadtbibliothek Aarau, 20:00 Uhr

Eintrittspreis
15 Franken / Mitglieder und Studierende 10 Franken

Vorverkauf
Buchhandlung Kronengasse, Kronengasse 9, Aarau.
Tel.: 062 824 18 44 / E-Mail: info(at)kronengasse.ch

Oder info(at)literarischeaarau.ch (Abholung an der Abendkasse