14. März – Nora Bossong – Matinée

Sonntag, 14. März 2021, 11 Uhr
Aula des Pestalozzischulhauses, Aarau

Nora Bossong Literarische Aarau

Schutzzone – Roman
»So rauscht man durch die Zeilen, zeigt sich beeindruckt von einem Text, dem es gelingt, die vertrackte Globalisierung in eine sprachliche Form zu bringen … « Thomasz Kurianowicz, Die Welt

Nach Stationen bei der UN in New York und Burundi arbeitet Mira für das Büro der Vereinten Nationen in Genf. Während sie tagsüber Berichte über Krisenregionen und Friedensmaßnahmen schreibt, eilt sie abends durch die Gänge der Luxushotels, um zwischen verfeindeten Staatsvertretern zu vermitteln. Bei einem Empfang begegnet sie Milan wieder, in dessen Familie sie nach der Trennung ihrer Eltern im Frühjahr 94 einige Monate gelebt hat. Die Erinnerungen an diese Zeit, aber auch Milans unentschiedene Haltung zwischen gesuchter Nähe und schroffer Zurückweisung überrumpeln und faszinieren sie zugleich. Als ihre Rolle bei der Aufarbeitung des Völkermords in Burundi hinterfragt wird, gerät auch Miras Souveränität ins Wanken, ihr Glaube, sie könne von außen eingreifen, ohne selbst schuldig zu werden.

Was bedeuten Vertrauen und Verantwortung? Wie greifen Schutz und Herrschaft ineinander? Wie verhält sich Zeugenschaft zur Wahrheit? Und wer sitzt darüber zu Gericht? Hellsichtig und teilnahmsvoll geht Nora Bossong in ihrem virtuosen Roman diesen Fragen nach – in privaten Beziehungen wie auf der großen politischen Bühne – und setzt den Konflikten der Vergangenheit die Hoffnung auf Versöhnung entgegen.

Vorverkauf
Buchhandlung Kronengasse, Aarau
062 824 18 44,  www.kronengasse.ch
Eintritt 20 Franken, Mitglieder, Schüler/innen, Lernende 15 Franken

Der Anlass wird unterstützt von Delinat Weine

14. Februar – Anna Stern – Matinée

Sonntag, 14. Februar 2021, 11 Uhr
Aula des Pestalozzischulhauses, Aarau

»das alles hier, jetzt.« ist ein rasend schönes und zutiefst menschliches Buch über Familie, Freundschaft und Verlust, über das Erinnern und Aufgehen im Anderen.

Es handelt vom Umgang mit dem Tod einer eng befreundeten Person und einer Reise quer durch Raum und Zeit. Stern beschreibt eindringlich die Ohnmacht in den Wochen nach dem Tod und den Sog des Erinnerns, der die Vergangenheit festhalten will, bevor die Erzählung in einer unerhörten Befreiungsaktion aus der Trauer mündet.

Ananke stirbt jung nach kurzer Krankheit und hinterlässt im Freundeskreis eine unerträgliche Lücke. Sie trauern und beschwören die Erinnerungen an die gemeinsame Zeit: die Erlebnisse in Kinder- und Jugendtagen, die enge Verbundenheit der gesamten Gruppe, wunderschöne Sommer, auch erste Konflikte. Die Freunde suchen verzweifelt, finden aber keinen Ausweg aus ihrer Lähmung. Bis eine radikale Idee alles erneut auf den Kopf stellt: Auf geht’s zu einem befreienden Road-Trip, mit einem ganz klaren geografischen Ziel, aber mit unklarem Ausgang.

Anna Stern
Geboren 1990 in Rorschach, schreibt und doktoriert in Zürich. »das alles hier, jetzt.« ist Anna Sterns vierter und formal gewagtester Roman, mit dem sie den Schweizer Buchpreis 2020 gewonnen hat. Zuvor erschienen »Wild wie die Wellen des Meeres« (2019, Roman, Salis), beim Bachmann-Wettbewerb in Klagenfurt 2018 mit dem 3sat-Preis ausgezeichnet, »Beim Auftauchen der Himmel« (2017, Erzählungen, lectorbooks), »Der Gutachter« (2016, Roman, Salis) und »Schneestill« (2014, Roman, Salis). Anna Stern ist Förderpreisträgerin der St. Gallischen Kulturstiftung. 2019 zeichnete die Stadt Zürich ihr literarisches Werk aus.

Eintritt: Fr. 20.– / Fr. 15.– (Mitglieder, Schüler/innen, Lernende)

Anmeldung (erforderlich) und Vorverkauf: Buchhandlung Kronengasse, Aarau, 062 824 18 44, info@kronengasse.ch

Der Anlass wird unterstützt von DELINAT Weine.

 

31. Januar – Dorothee Elmiger – Matinée

Sonntag, 31. Januar 2021, 11 Uhr
Aula des Pestalozzischulhauses, Aarau

Copyright ©Peter-Andreas Hassiepen

Lesung aus «Aus der Zuckerfabrik»

Sollten die Zusammenhänge dieser Welt einmal aufgelöst sein, man wäre froh, das Buch „Aus der Zuckerfabrik“ von Dorothee Elmiger zu finden, um zu verstehen, was in der Vergangenheit vor sich ging.

Die Autorin folgt darin den Spuren des Geldes und des Zuckers, des Kolonialismus und des Begehrens. Entstanden ist ein faszinierendes Kaleidoskop, in dem die Komplexität der heutigen Welt aufscheint.

‘My skills never end’ steht auf dem T-Shirt eines Arbeiters, der gerade seinen Lohn ausbezahlt bekommt. Am Strand einer karibischen Insel steht der erste Lottomillionär der Schweiz und blickt aufs Meer hinaus. Nachts drängen sich Ziegen am Bett der Autorin. Dorothee Elmiger folgt den Spuren des Geldes und des Verlangens durch die Jahrhunderte und die Weltgegenden. Sie entwirft Biographien von Mystikerinnen, Unersättlichen, Spielern, Orgiastinnen und Kolonialisten, protokolliert Träume und Fälle von Ekstase und Wahnsinn. Aus der Zuckerfabrik ist die Geschichte einer Recherche, ein Journal voller Beobachtungen, Befragungen und Ermittlungen. Ein Text, der den Blick öffnet für die Komplexität dieser Welt.

Dorothee Elmiger
Geboren 1985, lebt und arbeitet in Zürich. 2010 erschien ihr Debütroman „Einladung an die Waghalsigen“, 2014 folgte der Roman „Schlafgänger“ (beide DuMont Buchverlag). Ihre Texte wurden in verschiedene Sprachen übersetzt und für die Bühne adaptiert. Dorothee Elmiger wurde mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet, u. a. mit dem Aspekte-Literaturpreis für das beste deutschsprachige Prosadebüt, dem Rauriser Literaturpreis, einem Werkjahr der Stadt Zürich, dem Erich Fried-Preis und einem Schweizer Literaturpreis.

Eintritt: Fr. 20.– / Fr. 15.– (Mitglieder, Schüler/innen, Lernende)

Anmeldung (erforderlich) und Vorverkauf: Buchhandlung Kronengasse, Aarau, 062 824 18 44, info@kronengasse.ch

Der Anlass wird unterstützt von DELINAT Weine.

 

1. Dezember – Lukas Maisel

Dienstag, 1. Dezember 2020, 19.30 Uhr
Stadtbibliothek, Aarau

 

© Rowohlt

Lesung aus «Buch der geträumten Inseln»

Fast jede Kultur Asiens kennt das Wesen mit Namen – als Yeren in China, Chemo in Tibet oder Orang Pendek auf Sumatra. Seit Jahrhunderten hat es seinen Platz in Mythen und Imaginationen. Nur die Wissenschaft will nichts wissen vom Missing Link zwischen Mensch und Tier.
Robert Akeret ist entschlossen, das zu ändern. Der Schweizer Kryptozoologe bricht auf zu einer Expedition ins Innere Papua-Neuguineas. An seiner Seite: ein Mann von der Volksgruppe der Bugis; am Steuer des Boots steht einer, der sich Jonah nennt. Und dann ist da noch Blum, ein Mittzwanziger mit schwachen Nerven, aber ausgeprägtem Bewusstsein für korrekte Umgangsformen. Gemeinsam begeben sie sich auf eine Fahrt ins Ungewisse.

Lukas Maisels Erstling «Buch der geträumten Inseln» ist ein literarisches Abenteuer, leichthändig und intelligent, eine fesselnde Verbindung von Kulturgeschichte und erzählerischer Phantasie.

Eintritt: Fr. 20.– / Fr. 15.– (Mitglieder, Schüler/innen, Lernende)

Anmeldung (erforderlich) und Vorverkauf: Buchhandlung Kronengasse, Aarau, 062 824 18 44, info@kronengasse.ch

Der Anlass wird unterstützt von DELINAT Weine

29. Oktober – Melinda Nadj Abonji und Adolf Muschg

Donnerstag, 29. Oktober 2020, 20.00 Uhr
Kantonsbibliothek, Aarau
Moderation: Michel Mettler

 

© Gaëtan Bally/Suhrkamp Verlag (o); Atsuko Muschg (u)

Lesung aus «Dunkelkammern. Geschichten vom Entstehen und Verschwinden»

Jede Geschichte hat ihre verborgene Entstehungs-Geschichte, die zu erzählen lohnt, da ihr oft eine faszinierende Dialektik von Verschwinden und Erscheinen, Erleben und Erzählen innewohnt. Genau hiervon, von den Dunkelkammern der Imagination, erzählen in der Anthologie «Dunkelkammern. Geschichten vom Entstehen und Verschwinden» (Suhrkamp 2020) siebzehn neue und renommierte Autorinnen und Autoren aus der Schweiz. Zwei von ihnen, Melinda Nadj Abonji und Adolf Muschg, stellen in Aarau ihre Beiträge zum Band vor und sprechen mit dem Mitherausgeber Michel Mettler über die Stoffe, aus denen Literatur entsteht.

Melinda Nadj Abonji (*1968) erhielt für den Roman «Tauben fliegen auf» 2010 den Deutschen und den Schweizer Buchpreis. 2017 erschien ihr Roman «Schildkrötensoldat». Sie lebt in Zürich.

Adolf Muschg (*1934) war Professor für deutsche Literatur und Sprache an der ETH Zürich und wurde für sein literarisches Werk u. a. mit dem Georg-Büchner-Preis ausgezeichnet. Er lebt in Männedorf.

Michel Mettler (*1966) ist Mitherausgeber von «Dunkelkammern» und Autor des Romans «Die Spange». Er lebt in Klingnau.

Eintritt: Fr. 20.– / Fr. 15.– (Mitglieder, Schüler/innen, Lernende)

Anmeldung: Aufgrund der aktuellen Situation ist eine Anmeldung per Webformular https://bit.ly/2XoSWkZ zur Sicherstellung des Contact Tracings erforderlich. Anzahl Teilnehmende: Max. 50 Personen.

Der Anlass wird unterstützt von DELINAT Weine und von Alit – Verein Literaturstiftung.

 

16. September – Büchnerpreisträger Lukas Bärfuss

Mittwoch, 16. September 2020 – 19.30 Uhr
Kantonsbibliothek Aarau

Lukas Bärfuss Litearische AarauMalinois – Erzählungen

In seinem ersten Erzählband zeichnet Lukas Bärfuss eine irritierende Kartographie der Passionen.

Die Fluchtpunkte in den Erzählungen sind die Liebe und das Begehren. Objekt der Obsession kann dabei der Schwager sein, in den sich ein Mann verliebt. Oder die eigene, längst verstorbene Mutter, nach der sich ein Dramatiker sehnt und um die er trauert. Aber nicht nur Menschen können im Zentrum der Begierde stehen: So vergräbt einer der Protagonisten eine Alfa Romeo Giulia in seinem Garten.

Ein weiteres Verbindendes dieser im Laufe von zwanzig Jahren entstandenen Erzählungen ist der immer wieder einfallende Zufall, die Willkür des Lebens, die das Leben von einem Moment auf den anderen plötzlich ändert. In zugleich sinnlicher als auch analytischer Sprache erzählt Lukas Bärfuss von Menschen, die aus den Routinen des Alltags herausgerissen werden und spürt dabei den Fragen nach, wie wir uns begegnen und nach welchen Vorlagen wir die Geschichten unserer Leidenschaften entwerfen.

 

Lukas Bärfuss, aus Thun, lebt als Dramatiker und Romancier, Essayist in Zürich und wurde im vergangenen Jahr mit dem Georg-Büchner-Preis ausgezeichnet.

26 Theaterstücke, drei Romane, zwei Essaybände, Erzählungen, Hörspiele, Reden, Artikel hat er verfasst – seine Produktivität, so die Deutsche Akademie für Sprache und Dichtung, die ihm den Büchnerpreis verlieh, komme nicht von ungefähr. Das Schreiben sei ihm Instrument, die Welt zu greifen, ihre Zusammenhänge zu erkennen, Orientierung zu finden – vielleicht dadurch auch Halt. Seine Stücke werden weltweit gespielt, seine Romane sind in etwa zwanzig Sprachen übersetzt.

Für sein Werk wurde unter anderm mit folgenden Preisen ausgezeichnet.

  • Schillerpreis der Schweizerischen Schillerstiftung (2009)
  • Schweizer Buchpreis (2014)
  • Georg-Büchner-Preis (2019)

 

 

28. August – Thomas Hostettler und Didine Stauffer

Freitag, 28. August 2020 – 19.30 Uhr
Stadtbibliothek Aarau

Didine StaufferTao Te King in Mundart –
Lesung und Performance mit
Thomas Hostettler und Didine Stauffer

Chinesische Weisheiten in Mundart vorgetragen, begleitet von orientalischen Klängen – Thomas Hostettler hat siebenundzwanzig Verse des Tao Te King in seine Zofinger Mundart übersetzt und in Form eines kleinen Büchleins publiziert. Die Thomas HostettlerLesung ist als Performance inszeniert, bei der der ausgebildete Theaterschauspieler in die Rolle eines chinesischen Mönchs schlüpft und in meditativer Pose aus den 2’500 Jahre alten Weisheiten zitiert: “Wär wunschlos isch / cha s’Wunder vom Dao erkenne.” Die Textpassagen werden umrahmt von inspirierenden Klanggwelten, die von Didine Stauffer aus Klangschalen und dem Tabla gehoben werden.

 

Thomas Hostettler (1946) aus Zofingen ist Schauspieler und Schriftsteller. Bekannt wurde er als Regisseur der Serie “Motel”. Mit vierzig Jahren wandte er sich der Praxis des Zen zu. Seine Bücher, zuletzt “Liebige” (2016) erscheinen im Knapp Verlag.

Didine Stauffer (1963) begann ihre Laufbahn als Perkussionistin im Jahr 1979. Ab 1988 lernte sie Tabla, ein indisches Schlaginstrument. Sie tritt als Solistin auf, spielt zu Tanzperformances, Multimediaperformance sowie an Vernissagen und Lesungen.

 

 

26. August – Hildegard Keller. Christof Burkard

Mittwoch, 26. August 2020 – 19.30 Uhr
Kantonsbibliothek Aarau

Hildegard Keller Christof BurkardHildegard Keller, Autorin, Professorin und Literaturkritikerin, bekannt vom Literaturclub SRF und vom Bachmannpreis ORF/3sat, schreibt und zeichnet sich durch die Weltliteratur. Sie ist in der Ostschweiz aufgewachsen.
Christof Burkard, Jurist, Mediator, Stadtführer und Kulinariker, malt und kocht sich durch die Weltliteratur. Seine besondere Aufmerksamkeit gilt den zu Unrecht geschmähten Lebensmitteln. Er ist im aargauischen Freiamt aufgewachsen. Seit gut zwanzig Jahren schreiben, kochen, gestalten und leben Keller und Burkard zusammen. 2018 debütierten sie als «Die Maulhelden», 2019 gründeten sie die Edition Maulhelden

Frisch auf den Tisch. Weltliteratur in Leckerbissen
Auch Literatur geht durch den Magen. «Frisch auf den Tisch» ist der zweite Band der Edition Maulhelden. Hildegard Keller ist die Autorin und Illustratorin der elf Porträts von LeibdichterInnen, Christof Burkard ist der Urheber der zwölf Rezepte zum Nachkochen.
Keller und Burkard stellen ihren Titelhelden Max Frisch vor sowie einige der im Buch vorgestellten Frauen (Rosa Luxemburg, Alfonsina Storni, Hannah Arendt, Ingeborg Bachmann).
Die Autorin und ihr «Störkoch» werden aber auch frisch von der Leber weg erzählen, was es mit dem wahren Maulheldentum auf sich hat.

Vorverkauf
Buchhandlung Kronengasse, Aarau
062 824 18 44,  www.kronengasse.ch
Eintritt 20 Franken, Mitglieder, Schüler/innen, Lernende 15 Franken

Der Anlass wird unterstützt von Delinat Weine

18. August – Rolf Lappert

Dienstag, 18. August 2020 – 19.30 Uhr
Kantonsbibliothek Aarau

Rolf LappertLeben ist ein unregelmäßiges Verb – Roman

Schauplatz von Rolf Lapperts grossem Roman über Freundschaft, Verlust und den Trost der Erinnerung ist eine Aussteiger-Kommune auf dem Land, 1980: Die Behörden entdecken vier Kinder, die versteckt vor der Welt aufgewachsen sind. Ihre Schicksale werden auf Schlagzeilen reduziert, doch Frida, Ringo, Leander und Linus sind vor allem Menschen mit eigenen Geschichten. Aus der Isolation in die Wirklichkeit geworfen, blicken sie staunend um sich. Und leben die unterschiedlichsten Leben an zahllosen Orten: In Pflegefamilien und Internaten, auf Inseln und Bergen, als Hassende und Liebende. Wie finden sich Verlorene in der Welt zurecht? In seinem ganz eigenen zärtlich-lakonischen Ton erzählt Rolf Lappert in diesem großen Roman wie man sich von seiner Kindheit entfernt, ohne sie jemals hinter sich zu lassen.

Rolf Lappert wurde 1958 in Zürich geboren. Er absolvierte eine Ausbildung zum Grafiker, war später Mitbegründer eines Jazz-Clubs und arbeitete zwischen 1996 und 2004 als Drehbuchautor. Bei Hanser erschienen 2008 der mit dem Schweizer Buchpreis ausgezeichnete Roman „Nach Hause schwimmen“, 2010 der Roman „Auf den Inseln des letzten Lichts“, 2012 der Jugendroman „Pampa Blues“ und 2015 der Roman „Über den Winter“. Am 18. August erscheint „ Leben ist ein unregelmäßiges Verb“.

7. August – Paul Haller

Freitag, 7. August 2020 – 18.00 Uhr
Park der Alten Kantonsschule Aarau

Paul Haller. Aargauer Schriftsteller. Dichter.Lesung aus Paul Hallers Werk

Ruth Huber und Michael Wolf lesen Abschnitte aus “Marie und Robert”, dem ersten ernsten und wohl besten Schweizer Mundart Theaterstück: Im Arbeitermilieu angesiedelt, wird der Konflikt zwischen Gewissen und grosser Liebe thematisiert.

Paul Hallers Mundartgedichte zählen zu den schönsten der Schweizer Literatur. Ein weiteres Meisterwerk ist das in 1700 Blankversen geschriebene “Juramareili”.
Paul Haller ging ca. 1898-1902 im Kanti Hauptgebäude kurz nach dessen Eröffnung zur Schule. Für Interessierte wird das Gebäude kurz vorgestellt.

Der Anlass schliesst mit einem kleinen Apéro.